Angeln - Bestimmungen

1. Der Erlaubnisschein hat Gültigkeit

a) für eine Wurmangel zum Fischen mit einer Handangel vom Ufer oder von einem Ruderboot aus und mit Wurm, Brot oder Käse als Köder.

b) für eine Schleppangel oder eine Wurfangel zum Fischen mit einer Handangel vom Ufer oder von einem Ruderboot aus und mit handelsüblichen Blinker oder Spinner als Köder.

c) für eine Hegene zum fischen mit einer Hegene von einem Ruderboot aus.

Ohne Rücksicht auf die gesetzliche Schonzeit wir die Schonzeit für Zander bis 1. Juni verlängert, und das Schonmaß für Hechte auf 60 cm erhöht. Alle Schonmaße gelten entsprechend des FIG. Bei Verstößen gegen die hier genannten Bedingungen oder geltendes Fischereigesetz wird der Erlaubnisschein ohne Rückvergütung entzogen. Die FG Staffelsee behält sich vor, in derartigen Fällen jede weitere Erlaubnis zu verweigern.

2. Die Erlaubnis für eine Schlepp- oder Wurfangel schließt die Erlaubnis für eine Wurmangel mit ein. Nicht jedoch die Erlaubnis für eine Hegene.

3. Verboten ist:

a.) die Benutzung von mehr als einem Angelgerät
b.) das Fischen mit Legangeln und die Verwendung von toten und lebendigen Fischen als Köder
c.) die Benutzung von Motor- und Segelbooten sowohl zur Fischerei als auch zur An- und Abfahrt
d.) die Fischerei an Mündung und Abfluss der Ach in einem Halbkreis mit 100 m Durchmesser
e.) das Fischen von Krebsen und Muscheln
f.) das Fischen nach 19:00 Uhr (ab 1.10. nach 17:00 Uhr) und vor 8:00 Uhr

4. Erkennbaren Fanggeräten sowie Netz- und Angelbojen ist auszuweichen.

5. Der Verkauf der Fische oder der Tausch gegen andere Waren sind nicht gestattet

6. Von den Fischarten Aal, Hecht und Zander dürfen täglich zusammen maximal 2 Stück gefangen werden; andere Arten sind frei.

Hegene: es dürfen täglich maximal fünf Renken gefangen werden.

Bei erreichen der erlaubten Fangmenge ist das Fischen im Erlaubnisbereich einzustellen.

7. Jeder gefangene Fisch ist sofort nach dem Fang mit Kugelschreiber unter Angabe des Tages, der Uhrzeit und der Fischart im Fangbuch einzutragen.

8. Dieser Erlaubnisschein und die staatliche Fischereierlaubnis sind beim Fischen stets mitzuführen und müssen den mit Ausweis ausgestatteten Aufsichtspersonen und Berufsfischern auf verlangen vorgezeigt werden.

9. Bei Verstößen gegen die hier genannten Bedingungen oder geltendes Fischereigesetz ist der unter 8. genannte Personenkreis berechtigt, diesen Erlaubnisschein sofort einzuziehen. Bei groben Verstößen oder im Wiederholungsfall wird Strafanzeige gestellt.

10. Die Gebühr für gelöste Karten wird nur in nachgewiesenen Härtefällen zurückerstattet.

11. Der Erlaubnisschein ist nicht übertragbar

12. Der Erlaubnisschein/das Fangbuch ist nach Erlöschen der Gültigkeit an die FG Staffelsee zurückzugeben.

13. Nachstehen sind die im See durch das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen ausgewiesenen Schutzgebiete im See aufgezeigt.

Das Einfahren in die Schutzgebiete ist nicht gestattet, außer in der Seehauser Bucht zum Anlanden an der Bootslände.

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